Gebäude versteigern

  • Oktober 12, 2015

Die alte „Argenta“-Schokoladenfabrik hat die Glanzjahre hinter sich. Die Fenster sind zerschlagen, der Putz bröckelt, Schutt findet sich auf dem Gelände wieder. Der Zustand des alten Gebäudes lässt also zu wünschen übrig. Die Zeiten, in denen im Fabrikgelände Schokolade hergestellt wurde, sind vorbei. Die Idee, ein Wohnkomplex aus dem Gelände entstehen zu lassen, hatte sich vor Jahren im Sande verlaufen. Doch jetzt gibt es einen neuen Investor. Das Gelände wurde für 315000 Euro versteigert.

„Argenta“-Schokoladenfabrik hat einen neuen Besitzer

Das alte Gelände, auf dem einst eine Schokoladenfabrik erstrahlte, in Wernigerode hat nun einen neuen Besitzer. Bei einer Versteigerung konnte das Amtsgericht Wernigerode zwei Investoren finden, welche eine Summe von 315.000 Euro für das heruntergekommene Gebäude boten. Die Investoren sind in Wernigerode bereits bekannt und haben eine ehemalige Frauenklinik und einen alten Kindergarten sowie ein Lehrlingswohnheim zu Wohnhäusern umfunktioniert. Eine Versteigerung von Gebäuden ist keine Seltenheit und ist nur eine Möglichkeit, um Investitionsanlagen möglichst hoch zu versteigern. Auf www.versteigerungen-und-auktionen.de finden sich weitere Auktionen und Informationen darüber. Für viele Investoren bieten Versteigerungen die Möglichkeit, ihr Kapital gewinnbringend zu investieren. So ist es kein Wunder, dass sie auch das 17000 Quadratmeter Gelände der alten Schokoladenfabrik zu einem Wohnhaus umgebaut werden soll. Das denkmalgeschützte Gebäude von 1919 soll zum Teil sogar altengerecht ausgebaut werden.

Warum sind frühere Pläne gescheitert?

2007 erwarb eine Unternehmerin das ale Gebäude. Dieses sollte zu elf Einfamilienhäuser, 40 Mietwohnungen und ein Altenpflegeheim umgebaut werden. Auch ein Cafe sollte dort zu finden sein. Es sollten 5,4 bis 7,5 Millionen Euro investiert werden. Aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten konnte das Bauvorhaben jedoch nicht umgesetzt werden. 2013 wurde dann eine Zangsversteigerung angesetzt. Der Wert des Geländes beläuft sich auf 472.000 Euro. Da beim ersten Versteigerungstermin kein Investor gefunden werden konnte, der den Betrag von mindestens 70 %, also 330.000 Euro bezahlen wollte, wurde ein neuer Termin angesetzt. Bei diesem konnte ein Gebot von 315.000 Euro erzielt werden.